Geschichte des Qi Gong

Geschichte des Qi Gong

Bereits im dritten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung, in der Zeit des legendären Gelben Kaisers, hat sich in China eine präventive Medizin entwickelt. Wesentliche Aspekte dieser Medizin waren die richtige Ernährung und gesundheitsschützende Bewegungen.

Die Bewegungslehre des Qi Gong war ein zentraler Bestandteil dieser Medizin, die wir heute als Traditionelle Chinesische Medizin bezeichnen. Als weitere Säulen der TCM sind die Akupunktur, die Kräuterkunde, die Ernährungslehre und die Massage zu nennen. Ziel der TCM ist die Mobilisierung, Stimulierung und Balance der Lebensenergie Qi, die in den Leitbahnen (Meridianen) durch den Körper zirkuliert.

Die ersten gesundheitsschützenden Bewegungen wurden um 2200 vor Christus von Kaiser Yü zusamengestellt. Seit dieser Zeit haben sich hunderte von Qi Gong-Stilen entwickelt.

Das Schriftzeichen Qi Gong bedeutet "Arbeiten mit der Lebensenergie" oder "Arbeiten an der Lebensenergie" und bezeichnet alle Übungsformen, mit deren Hilfe die Lebensenergie gepflegt, Krankheiten vorgebeugt oder geheilt werden.

Die drei wesentlichen Elemente des Qi Gong sind:

  • die Bewegung
  • die Atmung
  • das Leiten der Aufmerksamkeit

In der ersten Lernstufe liegt der Schwerpunkt auf dem Erlernen der Körperhaltung und der Bewegung. In der zweiten Lernstufe führt die Atmung die Bewegungsfolge. In der letzten Lernstufe wird das Qi durch Konzentration und Aufmerksamkeit geführt und gesammelt.

Durch regelmäßiges, angemessenes und achtsames Üben stellt sich die körperliche, emotionelle und geistige Gesundheit wieder ein.